Ein Softwarekauf geht ganz schön ins Geld: Das merken besonders kleinere Unternehmen, die für IT eigentlich kein hohes Budget haben. Deshalb nutzen sie meist andere Optionen. Sie kaufen entweder gebrauchte Software oder mieten neue Software direkt beim Hersteller. Welche der beiden Alternativen zu einem Neukauf wirklich sinnvoll ist, zeigen wir Ihnen hier.

Software mieten

Die Vorteile sind klar: Sie bekommen die Software direkt beim Hersteller und müssen sich keine Sorgen um Betrüger und gefälschte Softwarelizenzen machen. Monatlich zahlen Sie eine recht geringe Summe und Sie haben die Möglichkeit, den Vertrag regelmäßig zu kündigen. So fühlen Sie sich nicht an die Nutzung der Software gebunden, damit sich der hohe Preis „lohnt“.

Nutzen Sie gemietete Software über einen längeren Zeitraum, wird es schnell sehr teuer und das gezahlte Geld übersteigt in der Gesamtsumme den eigentlichen Kaufpreis. Deshalb lohnt sich Softwaremiete beispielsweise zur Überbrückung oder zur testweisen Nutzung einer Software.

Gebrauchte Software kaufen

Hier zahlen Sie ein einziges Mal und können die Software danach unbegrenzt nutzen. Gebrauchte Software ist bereits zu Anfang günstiger als neue Software und auf lange Sicht auch bedeutend günstiger als ein gemietetes Programm. Da Software kein physischer Gegenstand ist und somit auch keine Gebrauchsspuren aufweist, bekommen Sie ein neuwertiges Produkt, das 30 bis 60% günstiger als das neue Produkt ist.

Da es sich natürlich meist um die Vorgängerversion handelt, sind beispielsweise die Nutzeroberflächen anders und der Support nicht so lange gewährleistet, wie bei der aktuellsten Anwendung. Auch ist hier das Risiko größer, an eine Raubkopie oder gefälschte Lizenz zu geraten.

Grundsätzlich sind beide Optionen sinnvoll. Auf lange Sicht lohnt sich gebrauchte Software eher, da die Anschaffungskosten schnell wieder relativiert werden. Gemietete Software lohnt sich bei geringen Lizenzzahlen oder kurzen und begrenzten Zeiträumen.

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